• Panoramaansicht Region Oberes Kremstal

  • Copyright Röbl

    Käsespezialitäten aus dem Kremstal

  • Am Grillenparz

  • Bernardisaal im Stift Schlierbach

  • Aufblühen im Oberen Kremstal

Grillenparz - Burg Altpernstein

Startort: 4553 Schlierbach
Startpunkt: Schlierbach, 478 m, Bahnhof. Retour von Micheldorf mit der Bahn.
Nummer: K85
Dauer: 5.38 h
Höhenmeter: 822

 

Kurzbeschreibung: Einfache Wanderung im voralpinen Gelände.

 

Beschreibung: Ein Hügel, der sich das ganze Jahr über als Ausflugsziel empfiehlt: der Grillenparz, von dem ein wunderbarer Höhenweg nach Süden zur Burg Altpernstein zieht. Los geht's mit einem kulturellen Paukenschlag: Das bereits 1355 gegründete, 1672 vollkommen neu erbaute Zisterzienserstift Schlierbach ist einer der schönsten Sakralbauten des Landes. Hier harmoniert barocke Verspieltheit mit moderner Kunst - das Stift besitzt eine eigene Glasmalerei. Dass sich die Mönche auch kulinarisch auskannten, beweist die Käserei, in der u. a. der aromatische Schlierbacher hergestellt wird. Durch den Torbogen des Stifts wandern wir zum Weiler Haslach und auf dem Waldweg Nr. 15 südwärts. Eine Straße wird überquert, dann zweigt man rechts ab und kommt an einem alten Gehöft mit Kapelle vorbei. Auf der bald erreichten Kuppe des Grillenparz empfängt Sie nicht nur von Wind und Wetter zerzauster Lärchenschmuck, sondern auch eine Rundsicht bis zu den Bergen im Süden. Über ein paar Stufen geht's zum Gehöft Poidl zu Oberndorf hinab, auf dem Güterweg zum Dorf und in den Sattel mit dem Habingerkreuz. Hier quert die Straße von Kirchdorf nach Oberschlierbach. Wir wenden uns wieder nach Süden, genießen auf dem folgenden Höhenrücken den Traunsteinblick und erreichen schließlich das Gasthaus Ratscher im nächsten Sattel. Wer schon müde ist, steigt hier rechts auf dem Weg Nr. 18 nach Kirchdorf ab. Wer dagegen noch Schmalz in den Waden hat, wandert - teils auf der Straße - zum Bauernhof Riegler empor, zu einer Kreuzung (Feuerwehrhaus) hinab und in einem letzten Anstieg zur Burg Altpernstein. Ein Karrenweg - immer noch mit der Markierungsnummer 15 - zieht von dort ein Waldtal unter dem Hirschwaldstein hinein. Nach dem anschließenden Stück Forststraße quert der Prälatenweg (Nr. 23), der rechts durch den steilen Waldhang in den Sattel vor dem Georgenberg bei Micheldorf hinunterzieht. Der kurze Abstecher zur barocken Bergkirche lohnt sich sehr - dort tut sich noch einmal eine umfassende Rundsicht auf über das Kremstal und seine Bergumrahmung auf. Der Turm war übrigens der Feuermelder für die Hammerwerke, deren Gedröhn Micheldorf einst erfüllte. Dort sind wir nun rasch unten und im museal ausgestalteten Gradnhammer ließe sich zum Schluss eine Zeitreise in diese Epoche unternehmen. Näher als der Ortsbahnhof liegt allerdings die Haltestelle Ober Micheldorf am Fuße des Georgenberges.
 

zurück zur Übersicht